… Niels Koschoreck

 

Avatar-ZwiegesprächViele der großen Philosophen behandeln die Kunst als Teil der Philosophie, ob als Synthese von Wahrheit und Schein wie bei Martin Heidegger, als Wahrheitsgeschehen bei Friedrich Wilhelm Joseph Schelling oder als Schein wie bei Friedrich Wilhelm Nietzsche.

Genauso jedoch machen dieselben Philosophen klar, dass die Liebe und die Kunst untrennbar miteinander verknüpft sind. Somit ergibt sich, trotz unterschiedlichem philosophischen Ansatz, dass die Philosophie, die Kunst und die Liebe untrennbar sind.

Die Kunst schafft die Möglichkeit, dass sich der Liebende einem Identitätszwang entgegenstellt, diesen in ein Gefühl von Freiheit transformiert und somit in das Nicht-Identische führt.

 

Dazu der Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist Theodor W. Adorno: „Ästhetische Identität soll dem Nichtidentischen beistehen, das der Identitätszwang in der Realität unterdrückt.“

In der Kunst können sich Gefühle des Glücks und des Unglücks in einem Kunstwerk wiederfinden. So kann die Kunst die Schwere der Liebe, das auf und ab der Liebe, den Druck der Liebe mindern. Kunst ist so gesehen „die Sprache und Ausdrucksmöglichkeit“ der Liebe!niels-koschoreck-im-zwiegespraech-mit-jonny-hofer-3

Ohne Liebe, ohne die Erfahrungen von Glück und Unglück, kann es keine Philosophie geben, denn wie Karl Jaspers aufgezeigt hat, benötigt der Philosoph Existenserschütterungen und da haben wir wieder die Verbindung: Die Kunst ist „die Sprache und Ausdrucksmöglichkeit“ der Liebe, die Liebe mit seinen existenziellen Eigenschaften ist die Grundlage der Philosophie.

Sie Herr Koschoreck sind somit der Prototyp des modernen Philosophen. Nur ist es doch wie bei der Henne und dem Ei, was kommt denn bei ihnen zuerst? Philosophie, Kunst oder ….

Nun, um den Gedankengang aufzunehmen:

Ich würde sagen, dass bei mir der prototypische Entwurf meines Selbst am Anfang stand, also das heißt jene Differenz von „Wer bin ich?“ und „Wer will ich werden?“, deren Spannung in meiner Erfahrung das ausmacht, was ich als Liebe zum Leben bezeichnen würde.

Am Anfang stand also die Erfahrung, die Jean Paul mit dem schönen Satz beschrieb: „Der Mensch ist nie allein – das Selbstbewußtsein macht, dass immer zwei Ichs in einer Stube sind.“ Und diese zwei Ichs sind es, die – wo sie wirklich wach werden – Selbsterkenntnis und Selbstentwicklung heißen und deren innerer Dialog die mögliche Evolution des Menschen ausmachen.

Kunst und Philosophie sind Quellen und Audrucksformen dieses Zwiegesprächs.

Ich glaube daher, dass Künstler und Philosophen auf der Höhe der Zeit heute Menschen sind, die ihre eigenen SelbstWerdungs-Experimente offenlegen – nicht als narzisstische Nabelschau, sondern als bewusste öffentliche Auseinandersetzung mit den vielen Wirklichkeiten und Möglichkeiten des In-der-Welt-Seins im 21. Jahrhundert. niels-koschoreck-im-zwiegespraech-mit-jonny-hofer-9

Sie nutzen für den außenstehenden Bertachter mindestens zwei künstlerische Möglichkeiten, die des Künstlers selbst und die des Kunstwerks – vielleicht sogar eine dritte, die des Gesamtkunstwerks.

Das hohe Abstraktionsvermögen und analytische Denken des Philosophen im Einklang oder Streit mit dem emotionalen und kreativen Künstler steht für manchen Betrachter im Kontrast zum teils willfährigen bildhaften Kunstobjekt.

Ein Kunstobjekt, dass Selbstbewusstsein auf der einen Seite, Unsicherheiten und Ängste auf der anderen ausstrahlt. Zeigen sie sich bewusst als Spiegel für den Betrachter?

niels-koschoreck-im-zwiegespraech-mit-jonny-hofer-10Was das Spiegel-Sein für den Betrachter angeht: Kunstwerke bieten sich zwar als Spiegel an, aber sie brauchen auch Menschen, die bereit sind, einen langen, ehrlichen Blick in den Spiegel zu tun. Diese Bereitschaft ist nicht immer gegeben. Und manchmal ist Kunst auch einfach kein Spiegel.

In Bezug auf die scheinbare Dissonanz zwischen dem denkenden Abstraktionsvermögen und der teils brachialen Offenheit der Bilder:

Es zeigt sich auch dort ein Zusammenklang für jene, die dafür zugänglich sind.

niels-koschoreck-im-zwiegespraech-mit-jonny-hofer-12Generell geht es in allen meinen Audrucks- und Arbeitsformen gerade um die Frage, inwiefern Menschen vielschichtige, vielseitige und auch widersprüchliche Wesen sind. Ich glaube, dass wir uns alle, bewusster oder unbewusster, an der Aufgabe abarbeiten, unsere Vielheit in eine Form der Einheit zu bringen – und ich bin immer noch nicht sicher, ob das überhaupt gelingen kann.

Was ich dagegen oft beobachte ist, dass Menschen sich zurechtbiegen und ihre eigenen Wünsche und Möglichkeiten teils auch brutal beschneiden, nur um sich (zumindest temporär) wie eine Einstimmigkeit fühlen zu können.

Ich glaube also nicht, dass SelbstBewussstSein und Angst, oder Stärke und Verletzlichkeit, oder Intellekt und Emotionalität, oder Geist und Sexualität, einander ausschließen, sondern dass dies alles Facetten des MenschSeins sind, die mal im Widerstreit stehen und mal im Zusammenspiel tätig sein können.

Hat sie der Glauben daran, „dass SelbstBewussstSein und Angst, oder Stärke und Verletzlichkeit, oder Intellekt und Emotionalität, oder Geist und Sexualität, einander ausschließen, sondern dass dies alles Facetten des MenschSeins sind, die mal im Widerstreit stehen und mal im Zusammenspiel tätig sein können“ dazu bewogen auch als Coach zu arbeiten und andere auf ihrem Weg hin zur eigenen Individualität zu unterstützen?

Ich bin nicht sicher, was mich ursprünglich dazu bewogen hat, im weitesten Sinne als „Coach“ zu arbeiten. Für mich ist das auch nur ein Etikett, was manchmal nützlich zur Orientierung ist und manchmal begrenzend.

niels-koschoreck-im-zwiegespraech-mit-jonny-hofer-13Mir macht es vor allem Freude, Fragen zu stellen und meine Ideen, meine Einsichten, mein Wissen und meine Erfahrungen zu teilen – das ergibt für mich persönlich einfach Sinn. Dass ich in allen Facetten meines Lebens und Tuns Menschen unter anderem auch dazu ermutige, ihre vielen Facetten anzunehmen und zu leben, ist vielleicht nur eine Nebenwirkung meines komplizierten Charakters.

Gehört es zu ihren vielen Facetten oder ist es einfach eine Notwendigkeit, dass sie auch hierbei wieder einen speziellen Weg gehen – das PrivatStudium bestehend aus Coaching (laut ihrer Definition: eine Begleitung bei Veränderung, Persönlichkeits- und KompetenzEntwicklung), Mentoring (der ratgebenden Vermittlung von Wissen, Fachwissen ebenso wie Wissen aus persönlicher Berufs- und Lebenserfahrung) und handlungsorientierter philosophischer Praxis (die Kunst des kreativen Fragens und klugen Reflektierens), eine Art All-in-one-Persönlichkeitsstudium?

niels-koschoreck-im-zwiegespraech-mit-jonny-hofer-4Beides. Meine „vielen Facetten“ haben dazu geführt, dass ich in Bezug Charakter-Entwicklung die Idee eines Spektrums der Lebens- und Business-Kunst erarbeitet habe, das verschiedener Herangehensweisen gleichzeitig bedarf.

Das PrivatStudium besteht aus der Mischung aus fokussierten Coaching-Fragen und -Interventionen, gut recherchiertem Rat, Transfer eigener Erfahrungen und sinngebender Reflexion.

Ich glaube, dass viele Ansätze in der Arbeit mit Menschen zu eng fokussiert sind, was der Idee des Spezialistentums geschuldet ist.

Spezialisierung macht zwar auch hier teilweise durchaus Sinn, viel öfter braucht es meines Erachtens aber heute eher einen Neo-Generalismus, der Zusammenhang, Synergie und Überblick in das Wirrwarr der Methoden und das Durcheinander des MenschSeins im 21. Jahrhundert bringen kann.

niels-koschoreck-im-zwiegespraech-mit-jonny-hofer-8In den sozialen Medien habe ich ein neues Projekt von ihnen entdeckt, welches sie für 2017 ankündigen: Freiheits Raum. Für mehr Freiheit: Individuell, finanziell, kulturell, gesellschaftlich, politisch. Ist das eine Weiterentwicklung des Privatstudiums oder eine Ergänzung – oder etwas völlig Neues?

FreiheitsRaum ist etwas völlig Neues. Überhaupt habe ich viel Neues vor in 2017. Es wird um Freiheit in allen Facetten gehen und wie sie sich verwirklichen lässt. Ich bin selbst sehr gespannt darauf.

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Privatstudium. Alles ausser gewöhnlich. Im Talk mit Niels Koschoreck – Automatische Weiterleitung durch anklicken des Logos!

 

 


Niels Koschoreck

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Niels Koschoreck ist Spezialist für das Unkonventionelle und Außergewöhnliche – und eine Art Universalgelehrter: Von Kunst und Kultur über Business und Wissenschaft bis hin zu Philosophie, Soziologie und Marketing – Niels‘ Bildung umfasst das gesamte Spektrum menschlichen Wissens.

Geboren in Neuss, studierte er zunächst Germanistik und Philosophie (auch als Gaststudent bei Peter Sloterdijk) und war oft Gast bei Vorlesungen und Seminaren an der Kunstakademie Düsseldorf und der Kölner Hochschule für Musik. Dann begann er ein intensives autodidaktisches Studium der Naturwissenschaften, der Psychologie sowie der klassischen Grundlagen von Business und Marketing – während er einen Zirkus begleitete, als Freelance-Tutor arbeitete und Europa bereiste. Nachdem er seine Universitätsstudien in Philosophie beendet hatte kam er zu dem Schluss, dass er weder Taxifahrer noch Gymnasiallehrer werden wollte (die üblichen „Karrierewege“ der meisten Philosophiestudenten) und dass eine rein akademische Universitätslaufbahn ebenso ungeeignet für ihn war.

Er startete daraufhin eine umfassende Ausbildung in NLP, zunächst in Deutschland und dann international, vor allem bei NLP-Co-Entwickler Richard Bandler. Er absolvierte zahlreiche nationale und internationale Zertifizierungen als NLP-Trainer und Coach und arbeitete dann einige Jahre lang als NLP-Ausbilder und Coach.
Seine Coaching-Fähigketien erweiterte er durch den Besuch zahlreicher Seminare, u.a. in systemischer Hypnotherapie, lösungsfokussierter Kurzzeittherapie (bei dem Begründer Steve de Shazer) und provokativer Therapie (bei dem Begründer Frank Farrelly). Zudem erweiterte er seine Arbeit im Coaching durch philosophische Praxis.

Unzufrieden mit den Oberflächlichkeiten und Übertreibungen der NLP- und Coaching-Szene, trennte er sich komplett von allen offiziellen Verbänden und stellte seine Tätigkeit als NLP-Ausbilder ein. Stattdessen entwickelte er seine eigenen Seminare, wie z.B. „Die Kunst der Veränderung und Transformation“, erschuf das PrivatStudium – eine interdisziplinär fundierte Integration von Coaching, Mentoring und philosophischer Praxis, die eine hochindividuelle, flexible und fokussierte Arbeit an den Lebens- und/oder Business-EntwicklungsProzessen seiner Klienten ermöglicht – und veröffentlichte zahlreiche OnlineKurse und VideoPräsentationen.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=-QLQXokVwos]

Während er seine eigenen Beratungs-Unternehmen aufbaut ist Niels weiterhin weltweit unterwegs, um auf Talks und Workshops von den brilliantesten Köpfen aus Business und Marketing zu lernen, u.a. von Seth Godin, Dan Kennedy, Jay Abraham, Gary Vaynerchuck, Daniel Pink, Tom Peters, Clayton M. Christensen und vielen anderen.

Zu seinen Klienten zählen Manager, Künstler, Finanzdienstleister, Vollzeit-Mütter, Verkaufs-Profis, Freelancer der verschiedensten Bereiche und ehrgeizige Unternehmer.

Neben seiner Arbeit als kompetenter Berater ist Niels zudem praktizierender künstlerischer Fotograf und PerformanceKünstler, Verfasser von Poesie und ein extrem produktiver Blogger.

Seit 2004 lebt Niels Koschoreck in London, Großbritannien.

Kontakt:

Niels Koschoreck International
134 Dukes Avenue
London N10 2QB
United Kingdom

http://www.nielskoschoreck.de
niels@nielskoschoreck.de

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… Christine Weiss

Avatar-Zwiegespräch„Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte. Ob sie nutzen oder schaden, hängt nur von der Richtung ab, die sie nehmen.“ Der, der das sagte war selbst ein leidenschaftlicher Mensch, sein Name war Ludwig Börne. Seine Kritik an der Gesellschaft verpackte er immer mit etwas Humor, Geschichten und poetischen Fiktionen. Genau genommen war er ein Menschenfreund, was man unter anderem auch an einem anderen seiner Zitate erkennen kann: “Als Gott die Welt erschuf, da schuf er den Mann und das Weib, nicht Herrn und Knecht, nicht Juden und Christen, nicht Arme und Reiche.“
Beide Zitate könnte er – wenn er noch leben würde – locker noch in der heutigen Zeit bei jedem Vortrag zu Themen wie Persönlichkeitsentwicklung oder Teamentwicklung als Einstieg nutzen. Dass ich das so schreiben kann, ist an sich traurig genug, jedoch sehe ich es auch noch eine lange Zeit in der Zukunft so, dass manche Menschen ihre Leidenschaft nicht dort ausleben, wo sie wichtig ist oder positive Auswirkungen hat und genauso gibt es immer noch Menschen – gläubige Menschen in allen Religionen dieser Welt, die immer noch davon ausgehen, dass welcher Gott auch immer, Herren und Knechte, Juden und Christen, Arme und Reiche erschaffen hat. Ob die jeweiligen Stellvertreter auf Erden da einen guten Job machen – ich weiß es nicht, ich glaube eher nicht.
Apropos „weiß“ – da fällt mir ein, ich kenne da doch jemanden, dem man durchaus nachsagen kann, dass sie ihre Leidenschaften in die richtigen Richtungen gelenkt hat, ob als junge Mutter, als ehrgeizige Schülerin oder als diplomierter Coach, als Trainerin, als Vortragsrednerin, als Buchautorin und auch sie ist ein Menschfreund, eine Menschenkennerin, die „weiß“ wie Menschen funktionieren. Ich „weiß“, dass der ein oder andere nun meine Überleitung als platten Kalauer sieht, aber liebe Frau Weiss, sie haben Humor, somit werden sie mir verzeihen. Ist ihr Humor eigentlich ein typisch österreichischer oder eher ein aus ihrem doch sehr volatilen, spannenden Leben entstandener?

Lieber Herr Hofer, zuerst einmal möchte ich Ihnen jetzt zu dieser sensationellen Einleitung gratulieren und mich sehr herzlich dafür bedanken. Ich liebe Zitate und freue mich über jedes, welches ich noch nicht kenne. Zitate sind für mich, umso älter sie sind, immer ein Beweis dafür wie weit wir unserem Wissen hinterher hinken. Aus meiner Sicht kann ich nur bestätigen, wie aktuell so manches Zitat aus längst vergangener Zeit immer noch ist, vor allem aber wie dringend nötig die Umsetzung dieser für uns wäre. Eigentlich sehr schade, aber offenbar braucht der Mensch, obwohl er Teil des großen Ganzen bzw. der Natur ist, noch Zeit um die Erkenntnisse großer Vordenker in die Tat umzusetzen und sie sich zu Nutze macht. Zu meinem Humor, ich lache sehr viel und gerne, über mich und das Leben, mit anderen und gerne auch mal ganz allein für mich. Mein Humor bzw. meine Frohnatur hat allerdings schon einige dazu verleitet anzunehmen, dass ich das Leben nicht allzu ernst nehme oder eben den Ernst des Lebens nicht kenne, was mitunter schon mit Desinteresse und im schlimmsten Fall mit Überheblichkeit oder Ahnungslosigkeit verwechselt wurde. Allerdings kann ich mittlerweile damit sehr gut leben. In dem Moment wo man sich dazu entscheidet neue, andere Wege zu gehen bzw. die Grenzen seiner Herkunft zu überschreiten schwimmt man gegen den Strom der Norm und das hat diese nicht so gern, diese Erkenntnis hatte ich schon früh. Zugegeben, war ich noch nie, wirklich nie, ein Freund von Konformität und Normen der Gesellschaft, die mehr dem Schein als dem Sein dienen, was mit Sicherheit mit den Geschichten hinter meinen Geschichten zu tun hat. Wenn ich so zurück denke, war ich immer schon die Ausnahme und nicht die Regel, wofür ich heute zutiefst dankbar bin, dadurch bin ich vielen Dingen meines Lebens einfach freier in meinen Entscheidungen. Ich halte es da mit dem Dalai Lama, der über die kosmischen Witze des Universums lacht anstatt sich darüber zu ärgern. Aus meiner Sicht lebt es sich so wesentlich gesünder und glücklicher als viele die sich und das Leben zu ernst nehmen. Speziell hier bei uns in Europa, und noch spezieller im deutschsprachigen Raum. Ich denke nicht, dass mein Humor typisch Österreichisch ist, ich verbinde mit Österreich viel eher das „Grantln“ und „Raunzen“, und diese Eigenschaften mochte ich noch nie bzw. ich konnte noch den Sinn oder den Nutzen für mich darin erkennen, auch wenn mir natürlich der Mechanismus mittlerweile dahinter bewusst ist. Natürlich raunze ich auch hin und wieder, aber mit dem Bewusstsein, dass es Raunzen auf hohem Niveau ist und ich die Umstände jederzeit ändern kann. Ich denke, es ist der Humor eines Menschen, der trotz seiner Erfahrungen und Erkenntnisse sein Lachen und seinen Humor nie verloren hat. Meinen Humor und die Art und Weise wie ich die Welt und mein Leben lebe kann mir nichts und niemand nehmen, nicht ohne meine Zustimmung. Ich glaube daran, dass ich es in der Hand habe ob die Umstände in meinem Leben mir meinen Humor vermiesen können oder eben nicht.
Ludwig Börne wäre mir sicherlich sehr sympathisch gewesen, denn ich liebe leidenschaftliche Menschen. Menschen die trotz widriger Umstände, die Zustände zum besseren gestalten. Menschen die über den Tellerrand schauen und sich mit ihrer Leidenschaft über Grenzen hinweg setzen und unbeirrt ihren Weg gehen, umso die Welt für sich und andere zu verändern. Leider gibt es davon immer noch viel zu wenige, die mutig ihren ganz persönlichen Weg gehen. Was mitunter auch ein Grund für meine Berufung ist. Ich bin ein großer Fan von Entwicklung und Wachstum, jeder für sich und alle gemeinsam. Wie ich finde, ein schönes Utopia, welches aus meiner Sicht gar nicht so utopisch ist, wenn alle ein Stück weit bei sich anfangen. Leidenschaft ist nicht nur in unseren Beziehungen von höchster Wichtigkeit, sondern auch in unseren Unternehmen und in unserer Gesellschaft, denn Leidenschaft schafft Leistung, hier braucht es Veränderung von oben und von unten. Christine-Weiss-im-Zwiegesrpäch-mit-Jonny-Hofer-3Davon bin ich zutiefst überzeugt und ich werde auch nicht müde dies immer und immer wieder zu wiederholen und langsam aber doch werden es immer mehr die sich darüber ihre Gedanken machen und ins Handeln kommen. Was ich persönlich sehr schön finde und mich hoffen lässt, dass wir immer mehr werden, die ihr Leben und ihre Berufung finden und diese auch mit Leidenschaft ausleben anstatt im Hamsterrad der unbefriedigten Bedürfnisse auszubrennen.
In meinem Buch schreibe ich ja, dass wir alle die Führungskräfte unseres Lebens sind, genau darauf möchte ich die Menschen wieder besinnen, da mir ebenfalls bei so manchem Stellvertreter Persönlichkeit und Führungsqualitäten massiv fehlen.

Da sie mir das Stichwort Buch geben, dort fragen sie auch, ob die Autorin verrückt sei ☺ ! Genau in diesem Kapitel kommen auch die Worte „Utopia“ und „Führungskräfte unseres Lebens“ vor. Nehme ich zunächst einmal den Entwurf von Utopia , also den einer fiktiven Gesellschaftsordnung, eines Staates oder dieser Welt, die nicht gebunden ist an irgendwelche kulturellen, historischen oder zeitgenössischen Rahmenbedingen, in der das Leben perfekt oder zumindest wünschenswert wäre und taste mich Gedanklich weiter zur Utopie, also einem undurchführbar erscheinenden Plan, als eine Idee ohne eine reale Grundlage auf der sie aufbauen können, dann ist das eine Vision von einer Vision! Warum gleich utopisches anstatt unmögliches anstreben?

„Denken heißt Überschreiten.“Das Prinzip Hoffnung, Ernst Bloch (1885-1977), deutscher Philosoph.

Ich bin ja ein großer Fan von Wachstum und Entwicklung, dies bedingt, dass ich ein Fan von Grenzüberschreitungen bin, sowohl im Denken, speziell im Andersdenken, als auch im Handeln. Ich träume gerne von einer Zukunft, in der wir unserer Natur Folge leisten, unser unglaubliches Potenzial voll und ganz ausleben und unser Gehirn benutzen anstatt es nur durch die Gegend spazieren zu tragen. Ja, mitunter werde ich als hoffnungslose Träumerin betitelt. Das sehe ich anders, denn ich bin voller Hoffnung und Träume, weil ich es mir vorstellen kann, ist das was es dazu braucht auch in mir ist, somit hat mein Utopia eine reale Chance wahr zu werden. Mein Utopia ist eine mögliche Wirklichkeit auch wenn sie noch in weiter Ferne liegt. Ich träume lieber groß, einzigartig und utopisch als mich klein halten zu lassen von künstlich erzeugten Unmöglichkeiten der Norm bzw. der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, denn diese könnten auch ganz anders aussehen, wenn mehr von uns über den Tellerrand schauen und den Schritt raus aus der Norm wagen. Deshalb schreibe ich auch in meinem Buch, dass wir Veränderung von oben und von unten brauchen. Die Zeit dafür ist genau jetzt. Ich erlebe diesen Wandel sowohl beruflich als auch privat, was mich sehr freut. Die Zeiten haben sich geändert, auch wenn es viele noch nicht wahrhaben wollen. Es gibt immer mehr Menschen die sich nicht mehr damit abfinden wollen, einfach nur in den Rahmen der Norm zu passen, einen Rahmen der nicht länger den Bedürfnissen unserer Zeit und unseres Menschseins entspricht, beruflich und privat. Christine-Weiss-im-Zwiegesrpäch-mit-Jonny-Hofer-2
Möglich ist, was wir TUN. In meiner Arbeit ist es mir ein großes Anliegen, Menschen neue Möglichkeiten aufzuzeigen. Neue Blickwinkel einnehmen zu können bzw. einen Blick hinter den Schein ihres Spiegelbildes zu ermöglichen, Unbewusstes ins Bewusstsein bringen, damit sich jeder für sich ein Stück weit mehr seinem Sein annähern kann. Ein Stück weit mehr zutraut, ein Stück weit mehr zu sich und den anderen findet, vor allem aber sich wieder auf seine Träume, Visionen und Wünsche besinnt. Die Wahlmöglichkeiten zu erkennen, dass wir es jederzeit in der Hand haben, ob wir am Ende unseres Daseins nur die Summe unser Pflichten und Geschichten gewesen sind, oder wir über sie hinausgewachsen sind und wir der Unternehmer, die Führungskraft unseres Lebens im Sinne unserer Natur waren, oder eben nicht. Denn alles was es dazu braucht haben wir bereits in uns, in dem Moment wo wir das Licht der Welt erblicken. Wiederbesinnen deshalb, weil wir es nur vergessen haben, dass wir, jeder einzelne für sich, ein Kraft die führt ist.
In der Natur gibt es so wenig Unmöglichkeiten wie es Ungeziefer oder Unkraut gibt. Ich bin da ganz bei Vera F. Birkenbihl, eine meiner Heldinnen. Der Präfix UN-, also die Buchstaben U und N führen in eine Sackgasse, die in der Natur nicht existiert. Die Natur ist voll mit Sinn und Zweck, Wachstum, Veränderung, Wandel und Entwicklung und davon hätte ich gerne viel mehr. Schließlich sind wir Teil dieser so großartigen Systems, ausgestattet mit einem unglaublichen Potenzial, welchem viele immer noch fast blind gegenüber stehen anstatt ihr Leben mutig mit ihrer Einzigartigkeit zu signieren. Ich bin zutiefst überzeugt, dass jeder einzelne etwas bewegen kann und da noch viel mehr geht, jeder weiß das auch ganz tief im Inneren, allerdings fürchten sich viele vor den Konsequenzen, wenn Sie denn endlich einen Blick hinter die Fassade ihres Daseins wagen. Viele verweigern diesen Blick solange bis es zu spät ist und bereuen am Ende die Dinge die sie nicht getan haben. Aus meiner Sicht eine unglaubliche Vergeudung von wertvoller Lebenszeit. Das einzige was ich heute bereuen würde, wenn es morgen zu Ende ist mit mir, nicht schon früher damit begonnen zu haben, meine Träume und Utopien in die Tat umzusetzen. Ich habe noch viel vor und gehe davon aus mich gerade in der Mitte meines Lebens zu befinden, hoffentlich ☺
Warum ich die Utopie bevorzuge liegt in meiner Natur, hätte ich mich von den Unmöglichkeiten meines Umfeldes, meiner Herkunft abhalten lassen meinen Weg zu gehen, wäre ich heute nicht die die ich bin und könnte auch nicht die werden die ich noch werden möchte. Utopien sind verheißungsvolle Möglichkeiten einer Zukunft die ich jetzt schon sehen kann auch wenn sie noch nicht Wirklichkeiten sind, wodurch sich auch die Gegenwart ändert, also mein Denken und Handeln. Unmöglichkeiten würden mich da viel zu sehr einschränken. Ich wage zu behaupten, dass es in jedem von uns einen großen Überschuss an Träumen, Hoffnungen, Utopien und Visionen von einer Vision gibt, die nur darauf warten endlich Wirklichkeit zu werden, genau dazu möchte ich mit meiner Arbeit und meinem Buch anregen. Utopien sind im Hier und Jetzt angelegt, sie ermöglichen ein Blick in eine visionäre Zukunft. Mein Utopia ist also eine Beschreibung, eine Vorstellung dessen was schon möglich ist, aber noch Zeit braucht. Nicht umsonst stellte Steve De Shazar die Wunderfrage. ☺ Ein weiterer Vorteil meiner Utopie bzw. Utopien an sich, sie dienen hervorragend den Status quo zu kritisieren. ☺ Dies hat sich schon Thomas More 1516 zu Nutze gemacht. Sein Werk „Utopia“ kann ich nur empfehlen. Da ich mit Ernst Bloch begonnen habe, schließe ich meine Antwort auch mit einem Zitat von ihm, meine Antwort ab. „Das Leben ist bedenklich, doch per Saldo sollte es sich rentieren.“ – Das Prinzip Hoffnung. Also raus aus der Komfortzone hinein in ein Leben voller Möglichkeiten und Utopien. ☺

Ich komme nicht umhin sie auch zu fragen, wie denn die Männerwelt reagiert, wenn jemand so viel andersdenkend agiert, solche Visionen hat – was unter umständen hingenommen wird – jedoch gepaart mit Schönheit und Intelligenz. Ich kann mir vorstellen, auch wenn es ein Klischee sein mag, dass es noch relativ viele gibt, die nur schwer mit ihrem Denken, ihren Vision, ihren Utopien klar kommen, ohne sich im geheimen an den Kopf zu tippen. Umgekehrt genauso die Frauenwelt, auch dort wird es wahrscheinlich Vorbehalte geben, wie gehen sie damit um?

Christine-Weiss-im-Zwiegesrpäch-mit-Jonny-Hofer-1 Erfolg ist aus meiner Sicht immer damit verbunden Entscheidungen zu treffen. In meinem bisherigen Leben habe ich erkannt, dass es Menschen, sowohl Frauen als auch Männer gibt die mir gut tun oder eben nicht. Raunzer, Dauernörgler und nicht zu vergessen die „Ja, aber Sager/innen“ bekommen sehr schnell die STOPP Karte von mir gezeigt, allerdings immer mit einer Vorwarnung. Die erwähnten Gruppierungen verfügen meist nicht über die Fähigkeit über sich selbst lachen zu können, diese Eigenschaft ist mir jedoch enorm wichtig. Meine Energie und meine Zeit brauche ich für mich und meine Visionen und Träume. Ich akzeptiere jede gewählte Lebensform und im Gegenzug erwarte ich diese Akzeptanz ebenso für mich, wer diese nicht aufbringt ist in meinem privaten und auch in meinem beruflichen Umfeld fehl am Platz. Im beruflichen Kontext, kläre ich die Kompatibilität sehr schnell ab, meine Klienten unterzeichnen einen Vertrag in dem die wesentlichen Punkte der Zusammenarbeit wie zum Beispiel Wertschätzung, Selbstverantwortung, Akzeptanz und Andersartigkeit verankert sind. Mein Honorar soll für mich kein Schmerzensgeld für den Einsatz meiner Zeit sein sondern eine Wertschätzung meiner Arbeit und das Bestmögliche für alle Beteiligten zu Tage bringen. Zeit ist Mangelware, wenn ich bedenke was ich noch alles vor habe will ich es mir nicht mehr leisten, diese wertvolle Zeit mit Menschen zu verschwenden, die mich und meine Art zu denken und zu leben nicht akzeptieren. Man muss nicht meiner Meinung sein d.h. sie annehmen, aber meine Meinung akzeptieren so wie ich die Meinungen und Einstellungen der anderen akzeptiere. Wir haben ja schließlich alle die Wahl auch wenn viele diese Wahl lieber auf Biegen und Brechen verleugnen. Im Birkenbihlschen Sinne einige ich mich am liebsten darauf unterschiedlicher Meinung zu sein und das ist gut so. Allerdings, muss ich zugeben, dass die Zahl der Menschen in meinem privaten Umfeld sehr gering ist, die mit diesem Denkansatz umgehen können, weshalb sich mein engster Freundeskreis sehr überschaubar gestaltet☺ Erfreulicher Weise sind viele meiner ehemaligen Klienten/innen mir bessere Freunde geworden als so mancher Freund/in die ich einst zu meinem privaten Freundeskreis zählte. Da mir meine Authentizität sehr wichtig ist, ist die Unterscheidung bzw. Aufteilung in privat und beruflich nicht mehr wirklich gegeben, was mein Leben ungemein vereinfacht hat. Genau das schätzen auch meine Klienten an mir, denn was ich predige lebe ich auch. Meistens ☺
Dafür bin ich genau im richtigen Alter, nahe der Vierzig beginnen doch sehr viele ihr Leben zu überdenken und werden auch weit offener gegenüber neuem Denken bzw. anderen Lebensformen als die der Norm. Ich ecke oft an, polarisiere liebend gerne und finde die Reaktionen auf mich immer spannender. Menschen die anders ticken ecken eben einfach an der Norm an, schließlich spiegeln wir der Welt wider, dass es auch ganz anders geht bzw. anders sein kann, wenn man mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen, die meist mit Entbehrungen einhergehen, leben kann. Ich habe keine Lust mich kleiner zu machen als ich bin, nur um niemanden auf die Zehen zu treten. Wenn ich mich über einen Erfolg freue oder mich über eine Idee austauschen möchte, muss mein Gegenüber das aushalten und sich im besten Fall für mich mit freuen. Durch mich soll sich niemand kleiner fühlen, aber ich mache mich für andere auch nicht kleiner als ich bin. Nicht mehr! Vor zirka 3 Jahren hat mir ein Mann gesagt, dass ich ziemlich hohe Ansprüche an einen Mann habe. Heute wäre meine Antwort darauf, offenbar sind deine zu gering☺. Männer die mich interessieren, im Sinne einer Paarbeziehung, sind Männer die wissen was sie wollen und an ihrer Seite kein Frauchen sondern eine Frau wollen die ihren Weg geht und ebenfalls weiß was sie will. Weiss weiß ganz genau was sie will. ☺
Bei meinem Buch bzw. dessen Inhalt war mir natürlich bewusst, dass es nicht unbedingt leicht verdauliche Kost ist. Deshalb habe ich schon im Vorfeld an die 100 Personen, darunter auch viele Führungskräfte aus erfolgreichen Unternehmen wie beispielsweise OMV, BMW, Microsoft, Zizala und auch von Studenten, Mütter, Väter, Schüler/innen, Pädagogen/innen, Paare uvm. zur Probe lesen lassen. Mir ging es darum, verstanden zu werden worum es mir geht und warum es Sinn macht, sich wieder auf unser Menschsein zu besinnen. Beruflich und privat. Entgegen meiner Erwartungen, fielen die Feedbacks der Probeleser/innen sensationell aus. Grundtenor: Jetzt ist genau die richtige Zeit dafür. Mit den meisten habe ich mich zu persönlichen Gesprächen getroffen. Ich schreibe ja auch in meinem Buch davon, immer alle mit ins Boot zu holen, genau das habe ich gemacht. Ich habe meine potenziellen Leser und Leserinnen schon vorab mit ins Boot geholt. So kam es, das mein Baby zum Baby vieler wurde. Viele haben mit mir mitgefiebert und mich auf den Weg bis zur Präsentation begleitet und auch jetzt unterstützen mich viele auf dem Weg zum Bestseller. ☺
Simone De Beauvoir sagte einst:“ Die Unwissenheit ist eine Situation die den Menschen ebenso abschließt wie ein Gefängnis. Im Laufe meiner Tätigkeit und meines Menschsein habe ich festgestellt, dass es in den meisten Fällen, heutzutage, nicht so sehr an der Unwissenheit scheitert, sondern an der Umsetzung und dem nötigen Verständnis für das große Ganze gepaart mit einer Portion Mut. Solange ich die Kraft die führt bin in meinem Leben stört es mich nicht, wenn der eine oder die andere sich an den Kopf greift, wenn ich von meinen Visionen und Utopien schreibe, rede oder sie einfach vorlebe.

Irgendwie ist es fast schon logisch, dass sie auch noch Magie mit einfließen lassen – in ihrem Buch, wie in ihrem Leben. Die Magie der Dankbarkeit! Sie drücken Dankbarkeit aus und empfehlen sie auch ihren Lesern. Wie leicht fällt es ihnen, auch öffentlich Dankbar zu sein, denn das scheint ein schwieriger Schritt für viele Menschen zu sein, einfach mal laut Danke zu sagen?

Für mich ist nichts selbstverständlich, deshalb ist das Zauberwort DANKE ein ständiger Begleiter auf all meinen Wegen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich dieses magische Wort früher nicht so sehr als bewusste Geste der Wertschätzung ausgesprochen habe sondern viel eher als automatisierte Geste der Höflichkeit. Heute sage ich ganz bewusst DANKE und auch wofür genau ich  dankbar bin. Jemanden in seinem Wert aktiv und bewusst zu schätzen und ihm zu danken ist ein beispielloses Zeichen von Menschlichkeit. Wertschätzung ist das am tiefsten verwurzelte Bedürfnis von uns Menschen und wie ich finde ein sträflich vernachlässigtes. Ich möchte als Kundin, Partnerin egal ob geschäftlich oder privat und auch in meiner Berufung geschätzt werden so wie auch ich die Menschen in meinem Umfeld in ihrem Wert schätze. Wertschätzung bedingt für mich immer auch mein Gegenüber wahrzunehmen. Leider vermisse ich diese Wertschätzung speziell als Kundin in vielen Unternehmen obwohl es so einfach wäre mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Unternehmen die an Wertschätzung gegenüber ihren Kunden sparen bzw. diese Wertschätzung nicht für nötig halten, auch im Umgang mit ihren Mitarbeitern, haben noch nicht verstanden, wer den Markt der Zukunft bestimmt und was es dazu braucht diesen zu bedienen. Statt Kundenkarten und Preisschlachten sollten sich viele Unternehmen auf ihr wichtigstes Gut wiederbesinnen, den Kunden, intern und extern. Der Wettbewerbsvorteil schlechthin, nicht nur in der Wirtschaft auch in unseren privaten Beziehungen fehlt es an gegenseitiger Wertschätzung und Dankbarkeit. Wettbewerb und Konkurrenz macht heutzutage auch vor unseren Beziehungen nicht halt, auch hier schadet es nicht sich bei seinem Partner für die eine oder andere Selbstverständlichkeit zu bedanken bzw. diese Selbstverständlichkeiten wahrzunehmen.

Erschreckend ist auch die Tatsache, dass das Wort DANKE von vielen Menschen gar nicht angenommen werden kann. Viele entgegnen mir sofort mit den Worten: kein Problem, nicht der Rede wert, das war doch selbstverständlich etc. Deshalb habe ich mir angewöhnt, mich immer explizit zu bedanken, damit mein Gegenüber sich seines Wertes vielleicht ein Stück weit mehr wieder bewusst wird. Ich gebe sehr gerne, somit freue ich mich, wenn das was ich zu geben habe geschätzt wird.

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Christine-Weiss-im-Zwiegesrpäch-mit-Jonny-Hofer-4Christine Weiss ist diplomierte Coach und Trainerin und begleitet Menschen und Unternehmen auf ihrem Weg zu mehr Wachstum und Entwicklung. Seit vielen Jahren ist sie gefragte Vortragende vor Großpublikum und hält Seminare zu ihren Schwerpunktthemen Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung, Motivation, Teamentwicklung, Spitzenleistung und Burn-out-Prävention. Das Spezialgebiet der Autorin ist der Mensch in all seinen Zusammenhängen. Ihr ist es ein Anliegen, den Menschen in seiner Komplexität zu begreifen und die Geschichten hinter den Geschichten zu entdecken. Den wichtigsten Motivator im Leben sieht sie im Mut zum Handeln und darin, die Komfortzone zu verlassen, um sein ganzes Potenzial auszuschöpfen.

Was zählt ist der Mensch: Das Naturgesetz des Erfolgs

Christine-Weiss-im-Zwiegesrpäch-mit-Jonny-Hofer-5Es gibt ein unumstößliches Naturgesetz für Erfolg in allen Lebenslagen: den Menschen, Sie!

Von den Geschichten hinter den Geschichten hängt der Erfolg des Lebens in allen Bereichen ab. Es geht um jene Geschichten, die uns geprägt haben. Sie sind uns oft gar nicht bewusst, bestimmen aber unser Leben.

Unsere Vergangenheit kann uns fördern oder hemmen. Deshalb ist es wichtig, diese Geschichten aufzudecken und zu begreifen, welche Selbstmotivation, welche Blockaden und Denkmuster uns leiten.

Die Autorin bietet in ihrem Buch einen ungewöhnlichen Ansatz. Die Puzzleteilchen der einzelnen Kapitel fügen sich am Schluss zu einem großen Bild mit neuer Perspektive zusammen. Mit ihrem besonderen Zugang, vielen Fragen und unterhaltsamen Anekdoten führt die Trainerin heraus aus der Mittelmäßigkeit hin zu aufschlussreicher Selbsterkenntnis.

Was zählt ist der Mensch: Das Naturgesetz des Erfolgs

  • Gebundene Ausgabe: 296 Seiten
  • Verlag: Goldegg; Auflage: 1 (20. November 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3902903465
  • ISBN-13: 978-3902903464

und hier noch ein Interview auf Wissen ist Macht TV
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